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Mac-Speicher freigeben: 9 Wege, die wirklich Platz schaffen

Aktualisiert am 19. Oktober 2026

Kurz gesagt: Öffne zuerst Systemeinstellungen > Allgemein > Speicher und sieh nach, welche Kategorie am größten ist. Am meisten bringen meist der Papierkorb, der Downloads-Ordner, große alte Dateien, Apps, die du nicht mehr nutzt, und alte Backups von iPhone und iPad. Caches selbst zu löschen bringt dagegen selten dauerhaft Platz, weil Programme sie neu anlegen und macOS sie ohnehin räumt, wenn der Platz knapp wird.

1. Nachsehen, was den Platz belegt

Ab macOS 13 Ventura findest du die Übersicht unter Apple-Menü > Systemeinstellungen > Allgemein > Speicher, in älteren Versionen unter Über diesen Mac > Speicher. Der Balken oben zeigt die Kategorien, darunter stehen Empfehlungen und je Kategorie ein Info-Knopf, der die größten Einträge auflistet. Fang immer mit der größten Kategorie an; wer zuerst an kleinen Stellen räumt, gewinnt Megabytes statt Gigabytes.

2. Den Papierkorb leeren

Was im Papierkorb liegt, belegt weiter Platz, bis der Papierkorb geleert ist. In den Speicher-Empfehlungen kannst du einschalten, dass der Papierkorb automatisch geleert wird: macOS löscht dann alles endgültig, was länger als 30 Tage im Papierkorb liegt.

3. Den Downloads-Ordner aufräumen

Installationsdateien (.dmg, .pkg, .zip) brauchst du nach der Installation fast nie wieder. Sortiere den Ordner im Finder nach Größe oder nach dem Datum des Hinzufügens, dann stehen die Kandidaten oben.

4. Große und lange nicht geöffnete Dateien finden

Videos, Disk-Images, alte Projektarchive und Exporte belegen oft mehr als alles andere zusammen. In der Finder-Suche fügst du über das Pluszeichen ein Kriterium für die Dateigröße hinzu und lässt dir etwa alles über 500 MB zeigen. Was du behalten willst, aber selten brauchst, kannst du auf ein externes Laufwerk verschieben oder komprimieren.

5. Apps löschen, die du nicht mehr nutzt

Zieh eine App aus dem Ordner Programme in den Papierkorb oder starte ihr mitgeliefertes Deinstallationsprogramm, falls es eins gibt. Dabei bleiben allerdings Einstellungen, Caches und Container in deiner Library liegen, bei manchen Apps mehrere Gigabyte. Wie du sie findest, steht im Ratgeber Apps auf dem Mac vollständig deinstallieren, ohne Reste.

6. Alte Backups von iPhone und iPad löschen

Jedes lokale Backup ist eine vollständige Sicherung eines Geräts und kann viele Gigabyte groß sein. Du findest sie im Finder: Gerät anschließen, in der Seitenleiste auswählen, unter "Allgemein" auf "Backups verwalten" klicken. Lösche nur Backups von Geräten, die du nicht mehr hast oder die anders gesichert sind, etwa in iCloud. Ein gelöschtes Backup lässt sich nicht zurückholen.

7. Mail entrümpeln

Apple empfiehlt, in Mail über das Menü Postfach die Werbung und die gelöschten E-Mails endgültig zu löschen. Dazu kommen Kopien von Anhängen, die du in Mail geöffnet hast; sie liegen zusätzlich auf dem Mac, obwohl die Anhänge in den E-Mails bleiben.

8. iCloud und "Speicher optimieren" nutzen

Mit "In iCloud speichern" behält der Mac Dateien aus Schreibtisch und Dokumenten, Fotos und Nachrichten in iCloud und lädt bei Platzmangel nur die zuletzt geöffneten lokal. "Speicher optimieren" entfernt bereits gesehene Filme und Serien aus der TV-App und behält nur neuere E-Mail-Anhänge auf dem Mac. "In iCloud speichern" braucht genug Platz in deinem iCloud-Abo.

9. Den Systemdaten auf den Grund gehen

Ist die Kategorie Systemdaten auffällig groß, stecken oft Time-Machine-Schnappschüsse, Entwicklerdaten oder alte Backups dahinter. Was dort liegt und was sich sicher entfernen lässt, erklärt der Ratgeber Systemdaten auf dem Mac: was dahintersteckt und wie du sie verkleinerst.

Was du lieber nicht tust

  • Nicht wahllos in den Ordnern Library oder System löschen: Viele Dateien dort brauchen Apps oder macOS weiter, und manche Fehler zeigen sich erst Tage später.
  • Caches nicht regelmäßig von Hand leeren: macOS räumt sicher löschbare Caches und Protokolle selbst, wenn Platz gebraucht wird, und Programme legen sie danach neu an. Der Mac wird dadurch eher langsamer als schneller.
  • Keine Dateien endgültig löschen, die du nicht kennst: Der Papierkorb ist dein Rückweg.

Schneller mit SpaceBroom

SpaceBroom macht diese Schritte in einer App: Space Lens zeigt, welche Ordner wie viel Platz belegen, "Große Dateien" findet, was lange nicht geöffnet wurde, der Systemmüll sammelt Caches, Protokolle, Mail-Anhänge und Backups von Geräten, die Deinstallation entfernt Apps samt ihren Resten, und die Duplikate finden doppelte Dateien und ähnliche Fotos. Entfernt wird nur, was du bestätigst, und deine Dateien landen im Papierkorb. Backups und Mail-Anhänge sind nie vorausgewählt.

Alles in einer App.

SpaceBroom findet Systemmüll, große Dateien, Duplikate und die Reste alter Apps. Entfernt wird nur, was du bestätigst.

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Weitere Ratgeber

  • Systemdaten auf dem Mac: was dahintersteckt und wie du sie verkleinerstDie Systemdaten belegen viele Gigabyte? Was in der Kategorie steckt, was macOS selbst aufräumt und was du sicher entfernen kannst.
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